Alan – Sponsorenbericht
Dirk Turlach ist 42 Jahre jung. Er ist vor 8 Jahren zum Kajak fahren gekommen. Seit seiner ersten Tour auf offenem Gewässer reizt ihn die Weite und Einsamkeit auf dem Meer. Nirgends ist man den Elementen mehr ausgesetzt als dort und das ganz besonders in einem so kleinen Boot, wie einem Seekajak. Hier ist Sicherheit natürlich von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grund ist bei solchen Touren, neben weiterer Sicherheitsausrüstung, auch ein Handfunkgerät sehr zu empfehlen. Auf meiner Kajaktour von Hamburg nach Schweden quere ich viel offenes Gewässer. Es ist ein wunderbares Gefühl, nur den Horizont als Begrenzung zu haben, doch wenn etwas passiert muss man sich selbständig retten oder Hilfe holen können.Um im Notfall über Kanal 16 Schiffe erreichen zu können, nehme ich daher auch ein Handfunkgerät mit an Deck. Zum Seenotfall kam es glücklicherweise nicht. Letztlich habe ich das Pacific benutzt um täglich einen zuverlässigen Seewetterbericht zu bekommen. Manche Schleusen sind auch nur per Funk zu erreichen. Die Frequenz wird auf Schildern bekannt gegeben. Auf dem Elbe – Lübeckkanal hätte ich ohne eigenes Funkgerät lange auf das nächste Schiff warten müssen, dass dem Schleusenwärter Bescheid gibt. Ein besonders nettes Erlebnis, bei dem ich das Funkgerät brauchte, war die Rettung eines auf Grund gelaufenen Segelbootes. Das Boot hing direkt unter der Öresundbrücke fest. Über Funk konnte ich mit dem Segler Kontakt aufnehmen. Es war mir zwar etwas unangenehm als kleiner Kajakfahrer Hilfe anzubieten, aber letztlich ist eine Hilfeleistung auf See selbstverständlich. Nach anfänglichem Zögern ließ der Holländer sich auf mein Angebot ein und wirft mir ein Tau zu. Dieses binde ich mir um die Hüfte und konnte so das Schiff tatsächlich frei ruckeln. Ohne das Funkgerät hätten wir uns bei dem kräftigen Wind nur schwerlich verständigen können. Die Nutzung eines Funkgerätes kann in solchen Situationen Missverständnisse vermeiden, die sonst zu gefährlichen Situationen führen können. Nicht jeder Kajakfahrer wird die Gelegenheit haben, einen Segler frei zu schleppen, aber oft ist eine Kommunikation hilfreich und sei es nur, um nach zu fragen, welchen Hafen der Skipper empfiehlt.Für das Alan Pacific habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden. Das Wichtigste war für mich, unterwegs auch die Energieversorgung sicherstellen zu können. Das Pacific arbeitet mit herkömmlichen Mignonzellen, ein nicht zu verkennender Vorteil, denn diese sind in jedem Hafen erhältlich und die Mignonakkus sind mit einem kleinen Solarladegerät aufladbar. Die Leistungsdaten entsprechen denen der meisten hochwertigen Geräte und die Bedienung ist sehr simpel und so auch mit kalten, klammen Händen gut durchführbar. Das Gerät hat sich bei der Tour so gut bewährt, dass es auch zukünftig immer schnell erreichbar unter meinem Gepäcknetz stecken wird. Noch ein Tipp zum Schluss: um das Pacific gegen zu starken Wellenschlag zu sichern habe ich es in einer wasserdichten Klarsichttasche an Deck gehabt. |